
Tests & Sicherheit
NEOMOTUS - MOTUS VR Crashtest Video
Bilder und Messdaten sagen mehr als Werbesprüche.
Daher verstecken wir nichts, seht selbst wie unser Test an der Hochschule München abgelaufen ist.
Für alle die es genauer wissen möchten, den detaillierten Ablauf seht ihr folgend.
Zitat: „Bevor da was abfällt, fällt das Auto um.“
NEOMOTUS Risikobewertung und Sicherheitstests
Risikobewertung des vertikalen Fahrradträgers angelehnt an DIN EN ISO 12100
Sicherheitsprüfungen nach DIN 75303 & ISO/DIS 15263-4.2
Sicherheit ist bei NEOMOTUS kein Marketingversprechen. Uns war von Anfang an wichtig, nur ein Produkt auf den Markt zu bringen, dessen Grenzen wir wirklich verstanden haben. Den Startschuss legte unsere Technische Bachelor Arbeit, mit unzähligen Berechnungen und Simulationen. Anschließend haben wir den MOTUS VR über mehrere Jahre unter verschiedenen Belastungen real untersucht: auf der Straße, im Gelände, bei Vollbremsungen, Ausweichmanövern, Fahrbahnunebenheiten und zu guterletzt in einem City-Crashtest.

Dabei haben wir nicht einfach nur ausprobiert, ob „schon alles hält“. Wir haben die Entwicklung wie ein technisches System betrachtet: mit Risikobeurteilung, Lastannahmen, Schnittstellenanalyse und Testaufbau. Dafür haben wir Methoden aus der Maschinenbau-Risikobeurteilung herangezogen, unter anderem angelehnt an die DIN EN ISO 12100, und sie auf einen vertikalen Fahrradträger für europäische Fahrzeuge übertragen. Ein Nullrisiko gibt es in der Technik nicht. Falsche Bedienung, Überladung oder der Einsatz außerhalb der zulässigen Grenzen können nie vollständig ausgeschlossen werden. Genau deshalb definieren wir klare Einsatzgrenzen, prüfen kritische Schnittstellen und testen dort, wo im realen Einsatz die höchsten Belastungen auftreten.


Für den MOTUS VR waren besonders folgende Fragen entscheidend:
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Was passiert bei Vollbremsung?
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Wie verhält sich der Fahrradträger bei Ausweichmanövern?
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Welche Belastungen entstehen bei Fahrbahnunebenheiten und Offroad-Einsatz?
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Bleiben Bikes, Träger und Anbindung auch unter hoher dynamischer Last sicher verbunden?
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Wie verhält sich der Träger im City-Crashtest auf Basis der DIN 75303?



AUSWEICHTEST NACH DIN 75303
Neben Vollbremsungen und Belgisch-Block-Tests war der Ausweichtest einer der wichtigsten Belastungstests für den MOTUS VR. Der Test zeigt, wie sich Fahrzeug, vertikaler Fahrradträger und schwere E-Bikes bei einem schnellen Lenkmanöver verhalten. Gefahren wurde der definierte Ausweichparcours mit 50 km/h, 55 km/h und 60 km/h. Zusätzlich haben wir weitere Testläufe mit 30 km/h und 75 km/h durchgeführt. Das Ergebnis: Drehmomente, Verbindungsteile und Abstände blieben unverändert. Am Fahrradträger konnten keine bleibenden Verformungen festgestellt werden. Der MOTUS VR blieb auch bei hoher dynamischer Belastung stabil mit dem Fahrzeug verbunden. Auffällig war vor allem das Verhalten des Testfahrzeugs: Da das Fahrzeug außer dem Fahrer unbeladen war, griffen die Fahrassistenzsysteme deutlich ein. Die extreme Hecklast bei gleichzeitig geringer Vorderachsbelastung kann das Fahrverhalten spürbar verändern und bei Ausweichmanövern zu starkem Untersteuern führen. Für uns war dieser Test deshalb besonders wichtig: Er bestätigt, warum der MOTUS VR nicht für kleine Pkw entwickelt wurde, sondern für Fahrzeuge mit Nutzfahrzeugbasis, hoher Achslastreserve und direkter Anbindung am Anhängebock.
CITY-CRASHTEST NACH DIN 75303.
Im Januar 2026 wurde der finale City-Crashtest für den MOTUS VR durchgeführt. Der Versuch wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule München aufgebaut, messtechnisch begleitet und auf Basis der DIN 75303 ausgewertet. Ziel war es, eine reale Crashbelastung kontrolliert, messbar und reproduzierbar nachzubilden. Der Test simuliert eine starke Verzögerung, wie sie bei einem Auffahrunfall im Stadtverkehr auftreten kann. Der Versuchsaufbau wurde mit schwerer Beladung durchgeführt und bildet damit genau das Szenario ab, für das der MOTUS entwickelt wurde: ein vertikaler Fahrradträger für schwere E-Bikes, Mountainbikes und hohe dynamische Belastungen am Fahrzeugheck.

Die Diagramme zeigen den gemessenen Verzögerungsverlauf während des Aufpralls:
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Die blaue Kurve zeigt die tatsächlich gemessene Beschleunigung am Trägersystem.
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Die schwarze Linie zeigt die Referenzanforderung der DIN 75303.
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Die horizontale Achse zeigt den zeitlichen Verlauf des Aufpralls.
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Die vertikale Achse zeigt die auftretenden Beschleunigungen.
Wichtig ist dabei nicht nur ein einzelner Spitzenwert, sondern ob der gemessene Verlauf die geforderte Belastung über das relevante Zeitfenster erreicht. Genau das wurde untersucht.
CRASHTEST VERSUCH 1
- Simulation Sprinter Heck

CRASHTEST VERSUCH 2
- Simulation VW Bus Heck
- Höhere Geschwindigkeit

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PILOT PROJEKT 2025
Für Bedienungssicherheit und Handling
Neben unseren ausführlichen Tests haben wir unseren Bike Rack in einem Pilotprojekt mit Testkunden auf Bedienungsfehler und Handling untersucht.
Seid März 2025 sind 5 unserer Bike Racks in der aktuellen Version im Feld unterwegs.
Das Feedback bisher - keine Probleme - keine Mängel - keine Beschwerden.
Ende August haben wir die Prototypen zurück geholt und auf etwaige Beschädigungen oder Mängel untersucht. Finden konnten wir nichts.
Das heißt einem Start der Serie steht nun nichts mehr im Weg!
Ein herzliches Dankeschön an:






